.....waren die letzten Tage. Nicht nur, dass unsere Heizung ausgefallen ist, und das selbstverständlich zum Wochenende, an dem man keinen Installateur zu fassen bekommt. Ich lebe schließlich auf dem Land, Notdienste gibt es hier nicht.
Nein, es gab noch mehr Unangenehmes.
Aber fange ich mal ganz vorn an. Samstag Morgen....das ganze Haus eiskalt, naja....14° - 16° hatten wir schon noch. Da wir nun aber keinen Kamin, Ofen oder ähnliches besitzen, hieß es, warm anziehen. In der Küche schafften wir es dann, mit Hilfe des Umluftbackofens bei geöffneter Ofentür die Temperatur auf glatte 17° hochzutreiben. Ich habe den ganzen Tag nur heißen Tee getrunken.
Sonntag waren wir zu einer Goldenen Hochzeit eingeladen. Die Hinfahrt war ganz okay. Obwohl ich weder den Ort noch die Gegend kannte, habe ich alles relativ schnell gefunden. Dort war es warm, es gab leckeres Essen, Hirsch und Ente, und es war sehr nett und gemütlich.
Aber.....dann kam in der Nacht die Rückfahrt. Komisch, dass im Dunkeln alles immer anders aussieht als im Hellen. Als wir losfuhren, ahnten wir nicht, wie lange wir unterwegs sein würden. In dieser Gegend, ich sag dazu immer "Walachei", gab es keine Beschilderung. An einer Gabelung entschied ich mich spontan für die eine Richtung, in der Annahme, dort muss Süden sein und somit unser Ort. Ich wurde erst stutzig, als die geteerte Straße urplötzlich in einen Feldweg überging, der zudem total vereist und voll Schnee und Pfützen war. Okay, dachte ich, das muss falsch sein.....bei der nächsten passenden Gelegenheit wende ich eben. Nur....diese Gelegenheit kam nicht.....schmaler Feldweg, rechts und links tiefe Gräben und die Fahrbahn spiegelglatt. Mir blieb nichts anderes übrig als weiterzufahren oder besser weiterzurutschen. Aus dem Feldweg wurde ein Waldweg, er wurde immer schmaler. Ich weiß nicht, wie viele Kilometer ich so durch diesen Wald geschlittert bin, aber es waren einige. Es war unheimlich, fremd und ich hatte Schiss, in den Graben zu rutschen oder mich festzufahren.
Gott sei Dank geschah dann das Wunder, dass sich an einer Stelle die Fahrbahn verbreiterte, so dass ich ein Wendemanöver wagte, das auch gelang. Also zurück zur Gabelung und die andere Straße genommen, die uns dann auch nach Hause führte.
Im Nachhinein muss ich sagen, es war eine Horrorfahrt und ich bin sowahr kein ängstlicher Autofahrer. Ich war so froh, als wir endlich mit bestimmt eineinhalb Stunden Verspätung zu Hause ankamen, dass mir die Kälte im Haus relativ egal war. Eine unvergessliche Goldene Hochzeit!
Gestern wurde dann endlich das kaputte Teil unserer Heizung neu bestellt und heute am späten Nachmittag eingebaut. Als ich heute von meiner 4. Weihnachtsfeier gegen 19 Uhr nach Hause kam, lief sie wieder. Ich denke, morgen haben wir wieder unsere gewohnten Zimmertemperaturen.
In der Zwischenzeit bekam ich wieder einmal Fotos von meinen gestickten Mustern.
Das Weihnachtshaus von Huguette:
Die kleine Winterszene von Catherine:
Und Marie hat aus meinen Wichteln ein Kissen genäht:
Allen 3 Stickerinnen ein herzliches Dankeschön!
Merci beaucoup!
Mein Häuschen von Maren Martinez hat mich Nerven gekostet, es wird definitiv mein letztes bleiben.
Ich habe es schon genäht und gefüllt, aber noch nicht geschlossen und noch keinen Aufhänger dran:
Uli, die bei meiner Verlosung gewonnen hatte, schickte mir eine niedliche Weihnachtskarte und zwei weihnachtliche Origamibasteleien:
Liebe Uli, ganz herzlichen Dank für diese tolle Überraschung!
So langsam werde ich keine weihnachtlichen Freebies mehr veröffentlichen, jedenfalls für dieses Jahr, denn bis Weihnachten kommt ja doch keiner mehr zum Sticken. Demnächst werden es winterliche Freebies sein.
Heute also das letzte, ein Wichtelpärchen:
Ich wünsche euch eine nicht so turbulente Woche, wie ich sie bisher hatte.
Viele Grüße