Meine Freebies

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Samstag, 14. Juli 2012

Unsere Lesewoche.....


.....haben wir erfolgreich hinter uns gebracht. Wir haben unser Buch, das vom Mittelalter, Rittern, Burgfräuleins und Drachen handelte, von Anfang bis zur letzten Zeile gelesen, haben mit Hilfe einiger Mütter und viel Spaß und Phantasie unsere Burgen gebastelt, sind bei der Abschlussveranstaltung mit einem höfischen Tanz aus alter Zeit aufgetreten, zu dem wir selbst die Begleitmusik mit Trommeln und Flöten spielten. "Selbstgemachte Musik" nannte es unsere Schulleiterin treffend.

Natürlich war unser Theodor auch dabei:


Hier ein kleiner Eindruck von unserer Burgenausstellung:


Ab Mittag hatte ich dann endlich mal wieder einen freien Nachmittag und Abend und konnte nach Wochen die Sticknadel wieder schwingen. Herausgekommen sind die Initialen einer Freundin, die ich ihr schenken möchte.


Selbstverständlich nicht so pur, sondern sie werden, hoffentlich noch an diesem Wochenende, dieses Holzkästchen zieren:



Weiter geht es mit der Julieule des Eulenkalenders:




Und außerdem habe ich noch ein Freebie für euch, eine Erdbeerpflanze mit Schmetterling:



Ist es zu glauben? Ich muss nur noch eine Woche arbeiten. Wie ich mich darauf freue, endlich nicht mehr diesen ganzen Stress haben zu müssen, könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

42 Jahre Lehrerberuf liegen hinter mir und ich kann euch versichern, es wurde mit den Jahren immer anstrengender. Heutzutage Lehrer zu sein, ist nicht mehr das, was es vor 40 Jahren mal war. Man hat uns Aufgaben aufgebrummt, die eigentlich ins Elternhaus gehören, man hat, Dank an einen ehemaligen Politiker unseres Landes, unsere Freizeit auf ein Minimum beschränkt, uns in den Ferien mit Aufgaben überschüttet, man hat uns Rechte genommen und sie auf die Eltern übertragen....wir sind zu einem regelrechten Puffer zwischen "oben" und "unten" geworden. Das war nicht das, was ich eigentlich mal als Ziel hatte. Ich wollte mit Kindern arbeiten, Wissen vermitteln, mein Wissen weitergeben, sie aufs Leben vorbereiten - ich wollte nicht stundenlang mit Eltern diskutieren, ob ein Fehler mehr oder weniger wichtig für eine Zensur sei, sehe keinen Sinn im Führen von 1000 Listen in dreifacher Ausfertigung, die doch nur abgeheftet werden und in die kein Mensch mehr hineinguckt, hatte nie Lust nur Kinder zu beaufsichtigen, großspurig "Betreuung" genannt, weil nichtarbeitende Mütter Zeit brauchen fürs Nagel- oder Sonnenstudio.
Ich könnte noch hundert weitere Sachen aufzählen, die mir diesen eigentlich schönen Beruf in den letzten Jahren vermiest haben. Ich befürchte, es wird noch schlimmer werden. Wir werden irgendwann wieder dahin kommen, wo wir am Anfang der 70er-Jahre schonmal waren.....es wird kaum noch Idealisten geben, die das alles auf sich nehmen, um Lehrer zu werden.
Schade eigentlich, denn Kinder sind unsere Zukunft....und der Lehrerberuf ist einer der wichtigsten überhaupt.

Was oder wie es auch kommen mag, ich habe meinen Beitrag geleistet und habe es für die Kinder gern gemacht.

Zeugnisse habe ich geschrieben, allerdings muss ich noch alle Listen vervollständigen, abheften und die Abschlussberichte schreiben.
Und dann geht es ans Feiern....mit Familie, mit Kollegen, mit Freunden und Nachbarn.....darauf freue ich mich.

In diesem Sinne....

euch ein schönes Wochenende!

Viele Grüße



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Renate,
ja, ich kann verstehen, daß Du Dich auf den wohlverdienten Ruhestand freust. Es ist genau so, wie Du es schreibst: mit LEHREN hat der Beruf des Lehrers leider nicht mehr viel zu tun,weil viele Eltern die Verantwortung an der Schultür abgeben. Das ist sehr schade, denn die Eltern merken scheinbar nicht, daß sie mit ihrer Bequemlichkeit auch vieles verpassen.
Allerdings muß ich aus meiner Erfahrung sagen, daß ich mich als Mutter auch über den einen oder anderen Lehrer geärgert habe, wenn ich beim Sprechtag abgekanzelt wurde, nur weil meine Tochter eine gute Schülerin war und man/frau mich offenbar deshalb nicht sehen wollte. Es war mir aber immer wichtig, bei diesen Gelegenheiten Kontakt zu den Lehrern zu haben, um evtl. Dinge zu erfahren, die nicht im Zeugnis stehen.
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine schöne Zeit und mir (und allen anderen Lesern deines Blogs) noch viele schöne Beiträge und Freebies von Dir.
Liebe Grüße
Veronika (Lydia Maris)

Naira Bucxrikidze hat gesagt…

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